Khoboj

Fotoreise (14 Tage):
26. Juli bis 10. August 2019

Reisegruppe 8 - max. 10 Personen

Eine kleine Gruppe anspruchsvoller Fotografen wird auf der Westseite des Baikal die landschaftlich schönsten Plätze und mit dem Schiff quer über den Baikal fahren und die Uschkani Inseln mit den einzigartigen Süßwasser-robben besuchen. Die 2- wöchige Fotoreise ist optimal ausgefüllt mit vielen Exkursionen mit dem Kleinbus oder Schiff. Uferbereiche und Bergland-schaften werden zu Fuß erkundet.
Die komfortablen Unterkünfte befinden sich alle sehr nah am Baikal. Interessante Fotoobjekte sind schon unweit der Unterkünfte. Dadurch besteht die Möglichkeit bei dem allerbesten Licht auch individuell auf Fotopirsch zu gehen.
Die Abende sollen für das Fotofachgespräch zur Verfügung stehen. Eine detaillierte Themenwahl kann vor Ort besprochen werden. Anspruchsvolle Multimedia-Schauen werden gezeigt und besprochen. Alle Präsentationen und Bildbesprechungen erfolgen über einen qualitätsvollen Beamer.

Baikalrobbe
Die Baikalrobbe

 

0. Allgemeines

Im südöstlichen Sibirien ist für den Baikal über viele Millionen Jahre eine gewaltige geografische Furche geschaffen worden. Zwei aneinander grenzende tektonische Platten haben das umliegende Hügelland und ein über 630 km langes Becken entstehen lassen. Die Breite des Baikal schwankt zwischen 40-80 km. Besonders auf der Westseite fallen die Ufer extrem steil terrassenförmig in die Tiefe. Die tiefste Stelle ist mit 1637 m erreicht. Bis in diese große Tiefe ist das Wasser mit Sauerstoff angereichert, was Leben auf dem Grund gestattet.

Über 330 Flüsse und Bäche fließen aus den umliegenden Wäldern und Bergen in den Baikal. Das nördliche Baikalgebiet wird beidseitig von Gebirgsketten flankiert, deren Bergspitzen bis zu 2600 m erreichen. Die Angara, der einzige Abfluss des Baikal, fließt im breiten Flussbett mit vielen Nebenarmen nach Irkutsk.

Die unverwechselbare Landschaft bietet für den anspruchsvollen Fotografen ein universelles Betätigungsfeld. Felsen die in verschiedenen Farben stahlen und marmornes Gestein sind in den fotogensten Formationen anzutreffen. Oft wechseln Licht und Schatten in schneller Folge. Warme Winde aus den umliegenden Wäldern treffen auf das kalte Wasser und lassen malerische Wolkenformationen entstehen.

Ohne Beispiel ist die Vielfalt der Flora und Fauna. Die Liste der ende-mischen Tier- und Pflanzenarten am Baikal ist weltweit nur mit den Galapagosinseln zu vergleichen. Die wohl berühmtesten Vertreter sind die Baikalrobben.

Der Abwechslungsreichtum der größtenteils unberührten Natur und die erlebbare Stille, lassen die notwendige Verbindung zwischen Fotograf und Natur entstehen. Die Schönheit, die in ihrer Gesamtheit auf uns wirkt, erzeugt Impressionen einer anderen Art, die wohl hinter dem Horizont unserer Empfindsamkeit liegt. Eingefangen von dieser komplexen Naturvibration besteht die Herausforderung für den Fotografen den inspirierenden Blick in ein lebendiges Bild um zu setzten.

 

Reiseroute 2019

 

1. Pescanaja – Die schönste Sandbucht

Unser erstes Ziel ist die malerische Sandbucht Pescanaja, die nur mit dem Schiff zu erreichen ist. Von Irkutsk bringt uns ein Bus nach Goloustnoje und dann geht es mit dem Schiff zur Sandbucht Pescanaja. Zwei rundlich geschwungene Buchten werden von zwei Felsen, dem großen und kleinen Glockenturm, eingerahmt. Ein kleiner vor gelagerten Felsen ist von Kormoranen und Möwen besiedelt.

Beidseitig vom Ferienobjekt können interessante steile Uferabschnitte bewandert werden. Das Objekt befindet sich direkt am Baikal und ist sehr komfortabel eingerichtet. Hier werden wir einen zusammenhängenden Objektteil bewohnen, in dem alle Wohnzimmer in einen gemeinsamen Aufenthaltsraum münden, wo unsere abendlichen Fachdiskussionen statt finden.

Sandbucht Pescanaja
Sandbucht "Pescanaja"
Vogelinsel im Nebel
Vogelinsel im Nebel

Landeinwärts besteht die Möglichkeit die unberührte Berglandschaft zu durchstreifen und überwältigende Blicke von den Gipfeln bis weit über den Baikal einzufangen.

Eine Besonderheit sind in diesem Gebiet die Windwurzelbäume, die auf langen Beinen stehen und ihre Standorte in dem sandigen Boden geringfügig verändern können, sowie farbenprächtige Felsformationen die teilweise gigantischen Figuren ähneln.

Das glasklare Wasser schimmert von türkisgrün bis marineblau und gestattet in windgeschützten Buchten das Beobachten von Jungfischschwärmen. Überall können Möwen beobachtet werden. Schon seltener sind der Königsadler, Weißschwanzadler oder Kranich zu sehen.

Frühaufsteher können von einer der Aussichtspunkte die magischen Sonnenaufgänge erleben. Das Objekt befindet sich direkt am Baikal, landeinwärts erstreckt sich eine bergige Landschaft, die bis auf 1500 m Höhe ansteigt.

In unmittelbarer Nähe des Objektes befinden sich lohnenswerte Fotoobjekte.

Baum im Gegenlicht
Baum im Gegenlicht

 

2. Maloe More – Das kleine Meer

Nach dem kurzen Zwischenaufenthalt in Irkutsk fahren wir am nächsten Tag mit dem Kleinbus nach Maloe More („Kleines Meer“). Unser neues Objekt befindet sich ebenfalls in unmittelbarer Nähe des Baikal.
Der Uferbereich vom Maloe More ist besonders malerisch, es gibt viele Sandstrände, das Wasser wird im Sommer bis zu +22 °C erwärmt.

Kleines Meer Panorama
Panorama vom "Kleinen Meer“

Bei der einen Tagestour werden wir das Kap Kurminski und das Sarma-Tal besuchen. Die fast halbrunde Fläche des Kaps, umkreist von Sandstränden und einzigartigen Pflanzen: Gelber Mohn, rote endemische Lilien und Edelweiß füllt große Flächen. Die archaischen Steinformationen mit den rot-orangefarbenen Flechten bedeckt, die zusammen mit der natürlichen Färbung der Steine ein bezauberndes Farbenspiel mit feinsten Schattierungen ergeben.

Gelber Mohn
Gelber Mohn

Das Sarma-Tal ist bekannt und gefürchtet für den orkanartigen Wind in diesem Baikalgebiet. Im Herbst bricht der Wind aus dem Sarma-Tal heraus und saust quer über den Baikal mit rasanter Geschwindigkeit und zerstörerischer Kraft. Das Tal ist so eine Art aerodynamische Röhre für die arktische Luft, die vom Norden kommt. Alle Kapitäne fürchten den Sarma-Wind. Im Tal können wir den Reichtum an Pflanzen, Blumen, Moosen, Kräutern betrachten und dem Lärm tausender Insekten und dem Vogelgezwitscher lauschen. Natürlich baut hier niemand ein Haus, geschweige denn eine Siedlung, die Natur ist hier ursprünglich schön und von Menschenhand unberührt.

Die zweite Tagestour führt uns zur Bucht Aja und in das Steingeistertal.
Die Bucht Aja ist beidseitig umgeben von hohen Bergmassiven. Zuerst fahren wir auf einen der Bergplateaus, von wo man weite Blicke über die gewaltigen, steilen Uferformation einfangen kann. Danach geht es zu einer kleinen Siedlung direkt am Baikal, wo auch gebadet werden kann.

Bucht Aja
Bucht Aja

Im Steingeistertal sehen gewaltige Felsformationen aus wie versteinerte Tiere. Gigantische Eidechsen bewachen den Eingang in die uralte Stadt. Von einem erhöhten Standort können wir weit in das terrassenförmig abfallende Tal blicken. Überall sind seltsam versteinerte Figuren zu sehen.
Diese golden schimmernden Wesen werfen lange violette Schatten, die zum Abend immer länger werden.

Uschkani-Insel
Blick von einer Uschkani-Insel

 

3. Uschkani Inseln mit den einzigartigen Süßwasser-Robben

Während des Aufenthaltes am Maloe More ist eine Tagestour zu den Uschkani Inseln auf der anderen Baikalseite vorgesehen. Das Schnellboot holt uns von der Basis ab und fährt entlang der Insel Olchon mit seiner
interessanten Uferformation, den „Drei Brüder“ und der Nordspitze „Choboj“ mit der Baikalmadonna. Choboj besitzt die Form eines Stoßzahns, auf deren Spitze des Zahns deutlich die Silhouette einer ca. 40 m hohen Frau, die Baikalmadonna zu sehen ist. Sie schaut auf das Meer hinaus und wartet seit Jahrtausenden auf Inselbesucher.

Unser Schiff quert dann den Baikal auf direktem Weg zu den Robbeninseln. Die Baikalrobben sind vorrangig an einer der vier Uschkani-Inseln anzutreffen. Sie sind die einzigen Süßwasserrobben der Erde. Auf einer der drei kleinen Uschkani Inseln, der sogenannten „Schlanken“ Insel sind die Robben zahlreich zu beobachten. Von einem getarnten Beobachtungspunkt können den Robbenplatz gut einsehen und die scheuen Tiere fotografieren. Nachdem wir die Genehmigung der Naturparkverwaltung erhalten haben, setzt uns das Schiff auf der Insel ab und wir queren die kleine Insel zum Robbenbeobachtungsplatz.

Auf der Insel besteht eine große Population an gewaltigen Ameisenhaufen, was dazu führt, dass der Kiefern- und Lerchenwaldboden extrem aufgeräumt erscheint.

Robbenplatz
Robbenplatz

 

4. Irkutsk – Das Paris von Sibirien

Schon der Schriftsteller Tschechow hat 1890 Irkutsk als Weltstadt mit europäischem Flair beschrieben. Heute wird die Stadt mit ihrer einzigartigen Architektur „Paris von Sibirien“ genannt.
Irkutsk war und ist heute noch ein administratives und kulturelles Zentrum für ganz Ostsibirien. Aber diese Stadt hat auch eine andere Geschichte. Für die ganze Welt ist Sibirien auch als ein Ort der Zwangsarbeit und kalte Winter bekannt. Nach Sibirien verbannt wurden schon die Dekabristen und die polnischen Aufständischen, sogar Bolschewiken, und viele andere.

Irkutsk von oben
Irkutsk von oben

Die Verbannung der Intelligenz hatte einen großen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung von Irkutsk. Besonders attraktiv und unnachahmbar ist der alte Irkutsk durch seine einzigartige Architektur und die Bauten mit verzierten Kreisornamenten. Aus alten, noch vorchristlichen Zeiten kommt die Tradition, die Häuser mit verzierten Holzschnittornamenten auszuschmücken. Die symbolischen Ornamente, mit denen die russischen Schnitzmeister ihre Häuser von oben bis unten gestalteten, waren auch als Schutz vor dem Eindringen negativer Kräfte ins Hausinnere vorgesehen. Märchenhafte Turmhäuser und kunstvolle Tore schmückten die alte Stadt Irkutsk aus und brachten für alle Besucher dieser bewundernswerten Stadt große Begeisterung.

Die Stadt verändert sich schnell und die Leute mit ihr. Heute ist Irkutsk eine pulsierende moderne Stadt mit Restaurants internationaler Küche, Cafes, wo man wie am Potsdamer Platz alle möglichen Sorten von Kaffe genießen, heiße Schokolade trinken und leckeres Gebäck essen kann. Die Supermärkte sind genau so voll wie in Europa und der zentrale Markt sprengt die Vorstellungskraft durch seine Fülle und Vielfalt. Irkutsk ist auch eine Studentenstadt, daher sind hier viele junge Menschen, Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Am ersten und letzten Tag der Fotoreise werden wir Ausflüge in Irkutsk unternehmen. Dabei werden wir durch die Altstadt und am Ufer der Angara spazieren sowie Märkte besuchen. In diesem Zusammenhang können auch Einkäufe getätigt werden (Spezielle Gewürze und Teesorten, Souvenire usw.).

Heiliges Meer
„Heiliges Meer“ 

Der Baikal ist in jeder Hinsicht ein bleibendes Erlebnis. Der größte Vorzug des „Heiligen Meeres“, wie ihn die Einheimischen nennen, liegt wohl in seinem sittlichen Einfluss auf den Menschen. Wer den Baikal auch nur einmal gesehen hat, fühlt sich seelisch geläutert und bereichert und verspürt den unbändigen Wunsch, wieder zu seinen Ufern zurückzukehren.

 

Rundumbetreuung organisatorisch und fotofachtechnisch:

Michael Feierabend – Reiseleitung –
(www.fotofeierabend.de)

- fotografiert seit 1986 Über- und Unterwasser
- Leitung von Fotoseminaren und Vorträge zu ausgewählten Fotothemen
- Präsentation von Multimedia-Schauen auf Großleinwand
- Ausstellungen in den Naturkundemusen in Berlin, Görlitz und Erfurt
- weitere Personalausstellungen in Brandenburg, Mecklenburg, Sachsen,
Thüringen, Österreich und Sibirien
- Foto Instruktor, Level 2 seit 2004
- nationale und internationale Erfolge bei diversen Fotowettbewerben
- Fotoartikel in verschiedenen Naturzeitschriften und Unterwassermagazinen
- Teilnahme an einer Expedition 2003 im Baikal in Sibirien mit Russischen 
Limnologen und Biologen. Dabei wurde fast die gesamten Uferzonen durchfahren.
- Schifffahrt mit dem Baikalmuseum 2005 zur Erstellung von Über- und
Unterwasserfotografien
- Mitautor an den erzählenden Bildbänden: „Der Baikal – Das blaue Auge der Erde“ 
(2009) und „Faszination Stechlin“ (2011)
- Mitarbeit am Fernsehfilm „Wildes Deutschland“ (2012)
Thema Stechlinsee.
- freischaffender Elektroingenieur bis 2015


Pavel Feyerabend – Copilot –  
(www.teepaul.de | www.pavel-feyerabend.com)

- diplomierter Designer und Kunstmaler, mit dem besonderen Auge für
Komposition und Farbe
- fotografiert seit 2010 Über- und Unterwasser
- Mitarbeit am Bildband „Der Baikal – Das blaue Auge der Erde“
- 2012 Mitarbeit am Fernsehfilm „Wildes Deutschland“
- Spezialist für die Gestaltung kreativer und informativer Homepage
- Umfangreiche Erfahrung bei der Erstellung von Multimedia-Schauen.
- spricht fließend Deutsch und Russisch

Wir beide Baikalliebhaber wollen die Fotogruppe durch die mannigfaltigen Naturfotothemen fachkundig führen. Unsere detaillierte Ortskenntnis und unsere umfangreiche Fotoerfahrung garantieren einen lohnenswerten Foto- und Naturausflug.

 

Ablauf Fotoreise Sommer 2019:

26. Juli

Flug Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M. – Moskau – Irkutsk (Ankunft am 27. Juli vormittags)

27. Juli

- Unterbringung im Hotel "Irkut"
- Anmeldung der Reisenden (Migrationskarten)
- Stadtexkursion mit Besuch des Kunstmuseum
- Kennenlernen der Irkutsker Altstadt und Besuch von Märkten

28. Juli

- Fahrt mit dem Bus nach Goloustnoje und dann mit dem Schiff zur Bucht Pescanaja.
- Unterbringung im komfortablen Objekt „Baikal Dünen“
- Erkundung der angrenzenden Bucht
- Fotofachabend mit detaillierten Hinweisen zur Flora und Fauna der Landschaft

29. Juli bis 01. August

- Wanderungen in der bergigen Umgebung zu den angrenzenden Buchten mit den
Windwurzelbäumen, großen Ameisenhaufen, Murmeltieren und endemischen
Pflanzen.
- Aufstieg zur Panoramaaussicht über die Berglandschaft und den Baikal
- Schifffahrt endlang der steilen Uferformationen mit den monumentalen Felsen,
sowie zur dichtbevölkerten Vogelinsel und einem Landgang
- Banjabesuch mit Abkühlung im Baikal
- Fotofachabende mit Themen wie anspruchsvolle Landschafts- und Panorama-
fotografie, Präsentation über Beamer
- Multimedia-Schau „Baikal“ mit anschließender Diskussion über kreative Gestaltung
und Präsentation einer anspruchsvollen Schau.

02. August

Fahrt mit dem Schiff (ca. 2 Stunden) und Kleinbus (2,5 Stunden) zurück nach Irkutsk

03. August

Fahrt mit dem Kleinbus (ca. 5 Stunden) zur Basis „Da-Shi“ am „Kleinen Meer“.

04. bis 08. August

Aufenthalt am „Maloe More“ (Kleines Meer). Unterkunft erfolgt in Zweibett-Zimmern der Basis „Da-Shi“, nur 50 m vom Baikal entfernt, ausgestattet mit Toilette, Dusche und TV, direkter Blick auf den Baikal. Auch hier ist für Vollverpflegung in der Gaststätte der Basis gesorgt. In dieser Gegend ist das Wasser des Baikalsees im Sommer am wärmsten.
Fotofachabende mit individuellen Themen, Bildbesprechung, Präsentation über Beamer.

04. August

Tagetour mit dem Kleinbus zur Bucht „Kurma“ und zum „Sarmatal“.
Die "Kurma"-Bucht, ein spiritueller Ort voller Geheimnisse, uralter archäologischer Funde, Heilquellen, mit einer Landschaft unvergleichlicher Schönheit in ihrer reizvollen Berglandschaft, Ursprünglichkeit der Natur, den botanischen Reliquien und Steinformationen und -grotten.
Das legendäre "Sarma"-Tal, wo in den Jahreszeiten Herbst bis Frühling der stärkste Wind des Baikals entsteht, den alle Seefahrer fürchten. Wilde, urwüchsige unbewohnbare Natur.

05. August

Tagestour Fahrt mit dem Schiff von Da-Shi zu den Uschkani Inseln (ca. 100 km) quer über den Baikal. Besuch der Uschkaniinsel, wo die Robben von einem Beobachtungsplatz gut fotografiert werden können. Nach Einholung der Genehmigung zum Betreten der Insel bei der Naturschutzbehörde, werden wir uns zwei Stunden auf der kleinen Insel aufhalten.
Mittagessen an Bord. Rückfahrt mit dem Schnellboot nach Da-Shi.

06. August

Wanderung auf den nahe liegenden Adlerberg mit Panoramaaussicht über die Buchten.

07. August

Tagetour mit dem Kleinbus zur Bucht „Aya“ und zum „Steingeistertal“
Zuerst fährt uns der Kleinbus in die Nähe des Baikal, von wo wir in verschiedene Himmels-richtungen die gewaltige Steilküste der Bucht Aya von oben sehen können. Danach begeben wir uns an den Sandstrand zum Baden im Baikal.

Besuch des "Steingeistertals" mit ihren im Stein erstarrten fantastischen Wesen, Ruinen einer vergessenen Stadt und der weit einsehbaren, hügligen Landschaft.

Besonders am Maloe More bieten sich hervorragende Motive für die Panoramafotografie. Notwendige Zusatztechnik zu qualitätsgerechten Einzelfotos kann ggf. ausgeliehen werden.

08. August

Wanderung in den umliegenden Buchten mit Fotoobjekten für Makro- und Weitwinkelfotografie.

09. August

Rückfahrt nach Irkutsk. Übernachtung im Hotel "Irkut". Abends Spaziergang durch Irkutsk.
Gemeinsames feierliches Abschlussessen.

10. August

Rückflug über Moskau nach Deutschland.

 

Eingeschlossene Leistungen:

~ Flug von Berlin, Düsseldorf bzw. Frankfurt/M. bis Irkutsk und zurück in der
Economy Class
~ Autotransfers mit Minibus
~ Übernachtung am Baikalsee bei den „Baikal Dünen“ in Pescanaja und im
Mini-Hotel "Baikal" in der Basis "Da Shi" am Maloe More,
jeweils mit Vollpension im Zweibettzimmer
~ alle Exkursionen und Bustransport und gemäß Reiseablauf
~ Eintritt für Museen und Nationalparks
~ Ganztägige fotografische, fachfundierte Betreuung gemäß Beschreibung
~ Deutschsprachige Reiseleitung

Nicht enthalten sind folgende Leistungen:

~ Einholung des Visums für Russland und der Auslandskrankenversicherung
~ Einzelzimmerzuschlag
~ alkoholische Getränke

Reiseleitung: Michael Feierabend

Reisepreis: 3.650,- EUR

Wir bieten ein komplettes Reisepaket mit Hin- und Rückflug, allen Transfers, Übernachtungen und Verpflegung.

Das Visum muss selbst eingeholt werden.

Nach Buchung der Reise wird ein entsprechender Vertrag geschlossen. Danach erhalten Sie eine CD mit Fotografien von allen Reisezielen und eine PDF-Datei des Bildbandes „Der Baikal – Das blaue Auge der Erde“.

 

---------------------------------------------------------------------------------------------

Vorab-Informationen zum Baikal:

Bildband "BAIKAL - Das blaue Auge der Erde"
von Ljudmila und Michael Feierabend
Kosmos Verlag, 2009, ISBN 978-3-440-11732-3