Khoboj

Fotoreise (14 Tage):

27. Juli bis 11. August 2018

Reisegruppe 8 - max. 10 Personen | >> zum Reiseablauf

Eine kleine Gruppe anspruchsvoller Fotografen wird auf der Westseite des Baikal die landschaftlich schönsten Plätze besuchen. Die 2-wöchige Fotoreise ist optimal ausgefüllt mit vielen Exkursionen mit dem Kleinbus oder dem Schiff. Uferbereiche und Berglandschaften werden zu Fuß erkundet. Die komfortablen Unterkünfte befinden sich alle sehr nah am Baikal.

nteressante Fotoobjekte sind schon unweit der Unterkünfte. Dadurch besteht die Möglichkeit bei dem allerbesten Licht auch individuell auf Fotopirsch zu gehen.

Die Abende sollen für das Fotofachgespräch zur Verfügung stehen. Eine detaillierte Themenwahl kann vor Ort besprochen werden. Anspruchsvolle Multimedia-Schauen werden gezeigt und besprochen. Alle Präsentationen und Bildbesprechungen erfolgen über einen qualitätsvollen Beamer.

Tor zum Baikal
„Tor zum Baikal“


0. Allgemeines

Im südlichen Sibirien ist für den Baikal über viele Millionen Jahre eine gewaltige geografische Furche geschaffen worden. Zwei aneinander grenzende tektonische Platten haben das umliegende Hügelland und ein über 630 km langes Becken entstehen lassen. Die Breite des Baikal schwankt zwischen 40-80 km. Besonders auf der Westseite fallen die Ufer extrem steil terrassenförmig in die Tiefe. Die tiefste Stelle ist mit 1637 m erreicht. Bis in diese große Tiefe ist der See mit Sauerstoff angereichert, was Leben auf dem Grund gestattet.

Über 330 Flüsse und Bäche fließen aus den umliegenden Wäldern und Bergen in den See. Das nördliche Baikalgebiet wird beidseitig von Gebirgsketten flankiert, deren Bergspitzen bis zu 2600 m erreichen. Die Angara, der einzige Abfluss des Baikal, fließt im breiten Flussbett mit vielen Nebenarmen nach Irkutsk.

Die unverwechselbare Landschaft bietet für den anspruchsvollen Fotografen ein universelles Betätigungsfeld. Felsen die in verschiedenen Farben stahlen und marmornes Gestein sind in den fotogensten Formationen anzutreffen. Oft wechseln Licht und Schatten in schneller Folge. Warme Winde aus den umliegenden Wäldern treffen auf das kalte Wasser und lassen malerische Wolkenformationen entstehen.

Ohne Beispiel ist die Vielfalt der Flora und Fauna. Die Liste der ende-mischen Tier- und Pflanzenarten am Baikal ist weltweit nur mit den Galapagosinseln zu vergleichen. Die wohl berühmtesten Vertreter sind die Baikalrobben und die Golomjanka. Dieser schuppenlose, durchsichtige Fisch besteht zur Hälfte aus Öl, dass zur Heilung vieler Krankheiten benutzt wird.

Der Abwechslungsreichtum der größtenteils unberührten Natur und die erlebbare Stille, lassen die notwendige Verbindung zwischen Fotograf und Natur entstehen. Die Schönheit, die in ihrer Gesamtheit auf uns wirkt, erzeugt Impressionen einer anderen Art, die wohl hinter dem Horizont unserer Empfindsamkeit liegt. Eingefangen von dieser komplexen Naturvibration besteht die Herausforderung für den Fotografen den inspirierenden Blick in ein lebendiges Bild um zu setzten.

1. Pescanaja – Die schönste Sandbucht

Unser erstes Ziel ist die malerische Sandbucht Pescanaja, die nur mit dem Schiff zu erreichen ist. Von Irkutsk bringt uns ein Bus nach Goloustnoje und dann geht es mit dem Schiff zur Sandbucht Pescanaja.  Zwei rundlich geschwungene Buchten werden von zwei Felsen, dem großen und kleinen Glockenturm, eingerahmt. Ein kleiner vor gelagerten Felsen ist von Kormoranen und Möwen besiedelt.

Beidseitig vom Ferienobjekt können interessante steile Uferabschnitte bewandert werden. Das Objekt befindet sich direkt am Baikal und ist sehr komfortabel eingerichtet. Hier werden wir einen zusammenhängenden Objektteil bewohnen, in dem alle Wohnzimmer in einen gemeinsamen Aufenthaltsraum münden, wo unsere abendlichen Fachdiskussionen statt finden.

Sandbucht Pescanaja
Sandbucht "Pescanaja"
Vogelinsel im Nebel
Vogelinsel im Nebel

Landeinwärts besteht die Möglichkeit die unberührte Berglandschaft  zu durchstreifen und überwältigende Blicke von den Gipfeln bis weit über den Baikal einzufangen. Eine Besonderheit sind in diesem Gebiet die Windwurzelbäume, die auf langen Beinen stehen und ihre Standorte in dem sandigen Boden geringfügig verändern können, sowie farbenprächtige Felsformationen die teilweise gigantischen Figuren ähneln.

Das glasklare Wasser schimmert von türkisgrün bis marineblau und gestattet in windgeschützten Buchten das Beobachten von Jungfischschwärmen. Überall können Möwen beobachtet werden. Schon seltener sind der Königsadler, Weißschwanzadler oder Kranich zu sehen.

Frühaufsteher können von einer der Aussichtspunkte die magischen Sonnenaufgänge erleben. Das Objekt befindet sich direkt am Baikal, landeinwärts erstreckt sich eine bergige Landschaft, die bis auf 1500 m Höhe ansteigt. In unmittelbarer Nähe des Objektes befinden sich lohnenswerte Fotoobjekte.

Baum im Gegenlicht
Baum im Gegenlicht

2. Olchon – Die schamanische Insel

Von der Bucht Pescanaja müssen wir erst zurück nach Irkutsk und dann mit dem Bus direkt zur Insel Olchon fahren. Olchon ist die mit Abstand größte der insgesamt 22 Inseln im Baikal. Die über 70 km lange Insel grenzt auf der einen Seite das sogenannte „Kleine Meer“ ab. Hier erwärmt sich das Wasser im Sommer bis über  20°C. Auf der Hauptbeckenseite fällt die Wassersäule schnell auf 800-1000 m Tiefe ab. Im Hauptort Chuzir befindet sich unser kleines Hotel, in unmittelbarer Nähe zum „Kleinen Meer“. Ein kurzer Fußweg von der Unterkunft bringt uns zum legendären Schamanenfelsen.

Sonnenuntergang am Schamanenfelsen
Sonnenuntergang am Schamanenfelsen

Hier trafen sich seit Jahrtausenden die Schamanen und führen ihre Se’ancen durch. Der Ursprung des Schamanismus soll vor 10000 bis 15000 Jahren im Baikalgebiet gewesen sein. Der Schamanen-Felsen ist eines von den neun Heiligtümern Asiens (früher hieß er Tempel-Felsen). Der am meisten verehrte und heiligste Platz am Baikalsee war die durchgehende Höhle im Stein dieses Schamanen-Felsens. Die Länge der Höhle beträgt 12m, die Breite 3-4,5m und die Höhe 1-6m. Hier wurden seit uralten Zeiten Schamanenrituale durchgeführt, Opfer gebracht und im geheiligten Hain unweit des Felsens wurden Schamanen bestattet. In der Höhle, so besagt eine alte Legende, leben der göttliche Herr der Olchon-Insel – Chan Chuta-baabai und sein Sohn, der weißköpfige Adler. Er besitzt drei magische Schlösser: eines im Himmel, eines auf der Erde - das ist der Burchan-Felsen und ein drittes in der Unterwelt. Chan Chuta-baabai ist der Hüter und Beschützer der gesamten Schamanen-Glaubenslehre. Die Achtung von dem göttlichen Wesen des Chan Chuta-baabai, dem König aller Schamanen, war so groß, dass die Einheimischen, wenn sie am Felsen vorbeikamen, die Hufe ihrer Pferde mit Leder umwickelten, damit diese nicht klapperten und die Ruhe des Mächtigen Geistes nicht störten. In der Zeit als sich der Buddhismus unter den Burjaten verbreitete, begann man den Felsen als Burchan-Felsen, „Gott“ oder „Budda“ zu bezeichnen. Früher wurden hier Schamanen-Rituale abgehalten, später befand sich in der Höhle der „Budda-Altar“. Bis heute kommen an diesen heiligen Ort Schamanen aus allen Regionen zum Gebet und um Schamanen-Zeremonien durchzuführen. An heiligen Orten, wo über eine sehr lange Zeit verehrt und gebetet worden ist, sammeln sich mächtige Energien, welche die Menschen beeinflussen können. Und die Beschwörungsformeln der früheren Schamanen wirken bis heute.

Choboi ist der am nördlichsten gelegene Felsen der Olchon-Insel. Der Felsen besitzt die Form eines Stoßzahns, und von der Meeresseite aus gesehen, steht auf der Spitze des Zahns eine Frau – das ist die Baikalmadonna oder der Jungfrauen-Felsen. Eine deutlich ausgeprägte, in ihren Proportionen vollendete, riesige Frauenfigur mit einem klaren Profil. Sie schaut auf das Meer hinaus und wartet seit Jahrtausenden auf jemanden. Diese Figur ist so vollkommen, dass sich automatisch die Frage stellt, welche Hände diese gigantische Skulptur aus dem Felsen herausgearbeitet haben mögen. Wer ist dieser historische Schöpfer? Die Figur der Baikalmadonna ist sehr gut erhalten, und sie wurde glücklicherweise auch als die Figur eines Menschen anerkannt. 

Baikalmadonna
Die „Baikalmadonna“

Der Baikalsee hat nachweislich besondere energetische Abschnitte, wo sich noch heute Schamanen aus aller Welt treffen und den Kontakt zwischen Erde und Kosmos herstellen. Auf der Westseite der Insel trifft man an den Berghängen auf Enzian und Edelweiß. Das Blumenmeer der alpinen Wiesen erstrahlt im Frühjahr in einer Fülle von Farben. Viele wohltuende Kräuter können hier gesammelt werden.

3. Maloe More – Das kleine Meer

Von Olchon fahren wir mit dem Kleinbus und der Autofähre auf dem kürzesten Weg nach Maloe More („Kleines Meer“). Unser neues Objekt befindet sich ebenfalls in unmittelbarer Nähe des Baikal. Der Uferbereich vom Maloe More ist besonders malerisch, es gibt viele Sandstrände, das Wasser wird im Sommer bis zu +22 °C erwärmt.

Kleines Meer Panorama
Panorama vom "Kleinen Meer“

Bei der einen Tagestour werden wir das Kap Kurminski und das Sarma-Tal besuchen. Die fast halbrunde Fläche des Kaps, umkreist von Sandstränden und einzigartigen Pflanzen: Gelber Mohn, rote endemische Lilien und Edelweiß füllt große Flächen. Die archaischen Steinformationen mit den rot-orangefarbenen Flechten bedeckt, die zusammen mit der natürlichen Färbung der Steine bezauberndes Farbenspiel mit feinsten Schattierungen ergeben.

Gelber Mohn
Gelber Mohn

Das Sarma-Tal ist bekannt und gefürchtet für den strengsten Wind am Baikal. Im Herbst bricht der Wind aus dem Sarma-Tal heraus und saust quer über den Baikal mit rasanter Geschwindigkeit und zerstörerischer Kraft. Das Tal ist so eine Art aerodynamische Röhre für die arktische Luft, die vom Norden kommt. Alle Kapitäne fürchten den Sarma-Wind. Im Tal können wir den Reichtum an Pflanzen, Blumen, Moosen, Kräutern betrachten und dem Lärm tausender Insekten und dem Vogelgezwitscher lauschen. Natürlich baut hier niemand ein Haus, geschweige denn eine Siedlung, die Natur ist hier ursprünglich schön und von Menschenhand unberührt.

Die zweite Tagestour führt uns zur Bucht Aja und in das Steingeistertal.
Die Bucht Aja ist beidseitig umgeben von hohen Bergmassiven. Zuerst fahren wir auf einen der Bergplateaus, von wo man weite rundumblicke über die gewaltigen, steilen Uferformation einfangen kann. Danach geht es zu einer kleinen Siedlung direkt am Baikal, wo auch gebadet werden kann.

Bucht Aja
Bucht Aja

Im Steingeistertal sehen gewaltige Felsformationen aus wie versteinerte Tiere. Gigantische Eidechsen bewachen den Eingang in die uralte Stadt. Von einem erhöhten Standort können wir weit in das terrassenförmig abfallende Tal blicken. Überall sind seltsam versteinerte Figuren zu sehen. Diese golden schimmernden Wesen werfen lange violette Schatten, die zum Abend immer länger werden.

Steingeistertal
Steingeistertal

Von den Ausflügen am Maloe More geht es dann am nächsten Tag direkt nach Irkutsk mit dem Kleinbus zurück.


4. Irkutsk – Das Paris von Sibirien

Schon der Schriftsteller Tschechow hat 1890 Irkutsk als Weltstadt mit europäischem Flair beschrieben. Heute wird die Stadt mit ihrer einzigartigen Architektur „Paris von Sibirien“ genannt. Irkutsk war und ist heute noch ein administratives und kulturelles Zentrum für ganz Ostsibirien. Aber diese Stadt hat auch eine andere Geschichte. Für die ganze Welt ist Sibirien auch als ein Ort der Zwangsarbeit und kalte Winter bekannt. Nach Sibirien verbannt wurden schon die Dekabristen und die polnischen Aufständischen, sogar Bolschewiken, und viele andere.

Irkutsk von oben
Irkutsk von oben

Die Verbannung der Intelligenz hatte einen großen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung von Irkutsk. Besonders attraktiv und unnachahmbar ist der alte Irkutsk durch seine einzigartige Architektur und die Bauten mit verzierten Kreisornamenten. Aus alten, noch vorchristlichen Zeiten kommt die Tradition, die Häuser mit verzierten Holzschnittornamenten auszuschmücken. Die symbolischen Ornamente, mit denen die russischen Schnitzmeister ihre Häuser von oben bis unten gestalteten, waren auch als Schutz vor dem Eindringen negativer Kräfte ins Hausinnere vorgesehen. Märchenhafte Turmhäuser und kunstvolle Tore schmückten die alte Stadt Irkutsk aus und brachten für alle Besucher dieser bewundernswerten Stadt große Begeisterung.

Die Stadt verändert sich schnell und die Leute mit ihr. Heute ist Irkutsk eine pulsierende moderne Stadt mit Restaurants internationaler Küche, Cafes, wo man wie am Potsdamer Platz alle möglichen Sorten von Kaffe genießen, heiße Schokolade trinken und leckeres Gebäck essen kann. Die Supermärkte sind genau so voll wie in Europa und der zentrale Markt sprengt die Vorstellungskraft durch seine Fülle und Vielfalt. Irkutsk ist auch eine Studentenstadt, daher sind hier viele junge Menschen, Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Am ersten und letzten Tag der Fotoreise werden wir Ausflüge in Irkutsk unternehmen. Dabei werden wir durch die Altstadt und am Ufer der Angara
spazieren sowie Märkte besuchen. In diesem Zusammenhang können auch Einkäufe getätigt werden (Spezielle Gewürze und Teesorten, Souvenire usw.).

Heiliges Meer
„Heiliges Meer“ 

Der Baikal ist in jeder Hinsicht ein bleibendes Erlebnis. Der größte Vorzug des „Heiligen Meeres“, wie ihn die Einheimischen nennen, liegt wohl in seinem sittlichen Einfluss auf den Menschen. Wer den Baikal auch nur einmal gesehen hat, fühlt sich seelisch geläutert und bereichert und verspürt den unbändigen Wunsch, wieder zu seinen Ufern zurückzukehren.

 

Rundumbetreuung organisatorisch und fotofachtechnisch:

Michael Feierabend – Reiseleitung –
(www.fotofeierabend.de)

- fotografiert seit 1986 Über- und Unterwasser
- Leitung von Fotoseminaren und Vorträge zu ausgewählten Fotothemen
- Präsentation von Multimedia-Schauen auf Großleinwand
- Ausstellungen in den Naturkundemusen in Berlin, Görlitz und Erfurt
- weitere Personalausstellungen in Brandenburg, Mecklenburg, Sachsen,
Thüringen, Österreich und Sibirien
- Foto Instruktor, Level 2 seit 2004
- nationale und internationale Erfolge bei diversen Fotowettbewerben
- Fotoartikel in verschiedenen Naturzeitschriften und Unterwassermagazinen
- Teilnahme an einer Expedition 2003 im Baikal in Sibirien mit Russischen 
Limnologen und Biologen. Dabei wurde fast die gesamten Uferzonen durchfahren.
- Schifffahrt mit dem Baikalmuseum 2005 zur Erstellung von Über- und
Unterwasserfotografien
- Mitautor an den erzählenden Bildbänden: „Der Baikal – Das blaue Auge der Erde“ 
(2009) und „Faszination Stechlin“ (2011)
- Mitarbeit am Fernsehfilm „Wildes Deutschland“ (2012)
Thema Stechlinsee.
- freischaffender Elektroingenieur bis 2015


Pavel Feyerabend – Copilot –  
(www.teepaul.de | www.pavel-feyerabend.com)

- diplomierter Designer und Kunstmaler, mit dem besonderen Auge für
Komposition und Farbe
- fotografiert seit 2010 Über- und Unterwasser
- Mitarbeit am Bildband „Der Baikal – Das blaue Auge der Erde“
- 2012 Mitarbeit am Fernsehfilm „Wildes Deutschland“
- Spezialist für die Gestaltung kreativer und informativer Homepage
- Umfangreiche Erfahrung bei der Erstellung von Multimedia-Schauen.
- spricht fließend Deutsch und Russisch

Wir beide Baikalliebhaber wollen die Fotogruppe durch die mannigfaltigen Naturfotothemen fachkundig führen. Unsere detaillierte Ortskenntnis und unsere umfangreiche Fotoerfahrung garantieren einen lohnenswerten Foto- und Naturausflug.

 

Ablauf Fotoreise Sommer 2018:

27. Juli

Flug Berlin – Moskau – Irkutsk (Ankunft am 28. Juli morgens)

28. Juli

- Unterbringung im Hotel "Irkut"
- Anmeldung der Reisenden (Migrationskarten)
- Stadtexkursion
- Aklimatisieren / Erholen
- Kennenlernen der Irkutsker Altstadt und Besuch von Märkten

29. Juli

- Fahrt mit dem Bus nach Goloustnoje und dann mit dem Schiff zur Bucht "Pescanaja"
- Unterbringung im komfortablen Objekt „Baikal Dünen“
- Erkundung der angrenzenden Bucht
- Fotofachabend mit detaillierten Hinweisen zur Flora und Fauna der Landschaft

30. Juli bis 2. August

- Wanderungen in der bergigen Umgebung zu den angrenzenden Buchten mit den
Windwurzelbäumen, großen Ameisenhaufen, Murmeltieren und endemischen Pflanzen.
- Aufstieg zur Panoramaaussicht über die Berglandschaft und den Baikal
- Schifffahrt endlang der steilen Uferformationen mit den monumentalen Felsen, zur
dichtbevölkerten Vogelinsel und einem Landgang
- Banjabesuch mit Abkühlung im Baikal
- Fotofachabende mit Themen wie anspruchsvolle Landschafts- und Panoramafotografie,
Präsentation über Beamer
- Multimedia-Schau „Baikal“ mit anschließender Diskussion über kreative Gestaltung
und Präsentation einer anspruchsvollen Schau.

3. August

- Fahrt mit dem Schiff und Bus zurück nach Irkutsk.

Baikal Fotoreise Route


4. August

Fahrt mit dem Bus zur Insel Olchon. Übersetzung mit der Fähre und Weiterfahrt bis nach Chuzhir. Unterbringung in gemütlich eingerichteten Zweibettzimmern des Mini-Hotel "Baikal" in Chuzhir. Nur 150 Meter weiter liegt das Sandufer vom Baikal und nicht weit der berühmte Schamanenfelsen "Burkhan". Die bequemen Zimmer des Hotels sind jeweils mit zwei Betten, TV, Toilette und Dusche ausgestattet. Während des gesamten Aufenthaltes auf Olchon genießen wir Vollverpflegung mit russischer und burjatischer Küche 

5. bis 6. August

Aufenthalt auf der Insel Olchon.

- Exkursionsfahrt mit Minibus zur nördlichen Spitze Olchons – Choboj. Dort erwartet uns eine malerisch schöne Landschaft und unberührte Natur, schamanische Steinformationen und Verehrungen der Götter Baikals. Eine ideale Gegend für traumhafte Foto- und Videoaufnahmen. Mittagessen unterwegs – leckere Fischsuppe mit Omul, dem baikaltypischen lachsverwandten Fisch. Zwischenhalt in der Bucht "Uzury" mit dem Blick auf den "großen Baikal".
- Ganztägige Exkursionsschifffahrt zur buddhistischen Insel "Ogoj" und zur heiligen Quelle
auf der gegenüberliegenden Seite des Maloe More.
- Fotofachabende mit individuellen Themen, Bildbesprechung, Präsentation über Beamer

7. August

Weiterfahrt zum "Kleinen Meer". In dieser Gegend ist das Wasser des Baikalsees im Sommer am wärmsten. Unterkunft erfolgt in Zweibett-Zimmern der Basis „Da-Shi“, nur 50 m vom Baikal entfernt, ausgestattet mit Toilette, Dusche und TV, direkter Blick auf den Baikal. Auch hier ist für Vollverpflegung in der Gaststätte der Basis gesorgt. Erkunden der unmittelbaren Umgebung.

08. und 09. August

Aufenthalt am "Kleinen Meer".
Exkursionen zu verschiedenen wunderschönen Zielen:
- Die "Kurma"-Bucht, ein spiritueller Ort voller Geheimnisse, uralter archäologischer Funde, Heilquellen, mit einer Landschaft unvergleichlicher Schönheit in ihrer reizvollen Berglandschaft, Ursprünglichkeit der Natur, den botanischen Reliquien und Steinformationen und -grotten. Das ist ein wichtiger Platz des Schamanismus. Auf Kurma werden wir an einem Ritual der Wiedergeburt, der eng mit dem Baikalwasser verbunden ist, teilnehmen: die sogenannte Baikaltaufe.
- Das legendäre "Sarma"-Tal, wo in den Jahreszeiten Herbst bis Frühling der stärkste Wind des Baikals entsteht, den alle Seefahrer fürchten. Wilde, urwüchsige Natur, Beachtung und Vollführung der Naturrituale und Besuch eines alten Schamaningrabs stehen auf dem Programm.
- Die malerische Bucht "Aya lädt mit ihrem Sandstrand zum Baden ein.
- Besuch des "Steingeistertals" mit ihren im Stein erstarrten fantastischen Wesen – Ruinen einer vergessenen Stadt, die in örtlichen Legenden und Sagen erwähnt wird. Abendbrot am Fuß der "Sibirischen Sphinx".
- Fotofachabende mit individuellen Themen, Bildbesprechung, Präsentation über Beamer
- Besonders auf Olchon und am Maloe More bieten sich hervorragende Motive für die Panoramafotografie. Notwendige Zusatztechnik zu qualitätsgerechten Einzelfotos kann Ausgeliehen werden.

10. August

Rückfahrt nach Irkutsk. Übernachtung im Hotel "Irkut". Abends Spaziergang durch Irkutsk.Gemeinsames feierliches Abschlussessen.

21. Juli

Rückflug über Moskau nach Berlin.

 

Eingeschlossene Leistungen:

~ Flug von Berlin bis Irkutsk und zurück in der Economy Class
~ Autotransfers mit Minibus
~ Übernachtung am Baikalsee im Hotel "Nikola" in Listvjanka, in der Basis "Da Shi" und im Mini-Hotel "Baikal" auf der Insel Olchon jeweils mit Vollpension im Zweibettzimmer
~ alle Exkursionen und Bustransport am Kleinen Meer und auf der Insel Ochon gemäß Reiseablauf
~ Treffen mit einem Schamanen
~ Eintritt für Museen und Nationalparks
~ Deutschsprachige Reiseleitung

Nicht enthalten sind folgende Leistungen:

~ Einholung des Visums für Russland und der Auslandskrankenversicherung
~ Einzelzimmerzuschlag
~ alkoholische Getränke

Reiseleitung: Michael Feierabend

Reisepreis: 3.330,- EUR

Wir bieten ein komplettes Reisepaket mit Hin- und Rückflug, allen Transfers, Übernachtungen und Verpflegung.

Das Visum muss selbst eingeholt werden.

Bei Flug von Frankfurt/Main erhöht sich der Reisepreis.

Nach Buchung der Reise wird ein entsprechender Vertrag geschlossen. Danach erhalten Sie eine CD mit Fotografien von allen Reisezielen und eine PDF-Datei des Bildbandes „Der Baikal – Das blaue Auge der Erde“.

 

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Vorab-Informationen zum Baikal:

Bildband "BAIKAL - Das blaue Auge der Erde"
von Ljudmila und Michael Feierabend
Kosmos Verlag, 2009, ISBN 978-3-440-11732-3